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27.09.2005

Hochschulen entwickeln Patent- und Verwertungsstrategien

Gemeinsam mit dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWFT) haben PROvendis und der Patentverbund der Hochschulen des Landes NRW ein Projekt zur Entwicklung und Umsetzung von Patent-

Die Pilothochschulen sollen als Vorbilder für die weiteren Hochschulen in NRW dienen, indem sie mit der Integration solcher Strategien beispielhaft voranschreiten. Jetzt wurde mit der Arbeit begonnen.
Die Mehrzahl der Hochschulen in Nordrhein-Westfalen hat in ihrer zweiten Zielvereinbarung mit dem Land Nordrhein-Westfalen verankert, bis Endes des Jahres 2005 ihre eigene Patent- und Verwertungsstrategie zu formulieren. Um dies besonders zu fördern, haben das MIWFT und PROvendis das Projekt „Beratung von Hochschulen zur Entwicklung und Umsetzung von Patent- und Verwertungsstrategien“ ausgeschrieben.
„Durch das Projekt eröffnen sich für die teilnehmenden Hochschulen zusätzliche Chancen und Perspektiven, in dem sich verschärfenden nationalen und internationalen Wettbewerb der Hochschulen untereinander ihr Profil zu schärfen und sich an die Spitze zu positionieren“, so Alfred Schillert, Geschäftsführer von PROvendis. Beispielhaft sind die amerikanischen Spitzenuniversitäten zu nennen, die über Patente vermehrt Drittmittelprojekte akquirieren.
Die ausgewählten Hochschulen werden bei der Entwicklung und Umsetzung der Patent- und Verwertungsstrategie unterstützt durch PROvendis und die Unternehmensberatung Scientific Consulting Dr. Schulte-Hillen GmbH. Beide Partner verfügen über große Kompetenz in Bezug auf das Thema Patente und Verwertung. Scientific Consulting hat zudem langjährige Erfahrung in der Moderation und Koordination von anspruchsvollen Strategieentwicklungsprozessen. Gefördert wird das Projekt von Land und Bund.
9 Pilothochschulen nehmen teil
Die Teilnehmerzahl war begrenzt. PROvendis hat daher besonders darauf geachtet, dass die die neun Pilothochschulen in ihrer regionalen und fachlichen Ausrichtung breit gefächert sind. So nehmen die drei Fachhochschulen Niederrhein, Münster und Bochum, die POWeR-Verbund-Universitäten Bielefeld, Dortmund, Münster und Paderborn, die Universität zu Köln und die RWTH Aachen teil. Pro Hochschule wurde jeweils ein Ansprechpartner benannt. Zudem ist bei allen teilnehmenden Hochschulen die Hochschulleitung in die Prozesse eingebunden und hat sich bereit erklärt, die Projektteams zu unterstützen.
Projekt hat bereits begonnen
In intensiven Einzelworkshops mit den Vertretern aller neun Hochschulen legt Scientific Consulting zurzeit das genaue Vorgehen fest. Dazu gehört unter anderem die Bildung von etwa operativen Einheiten oder Steuergremien.
Strategien und Ergebnisse
Eine solche Strategie könnte zum Beispiel sein, dass eine Hochschule Erfindungen, die aus einem bestimmten Forschungsgebiet stammen, bevorzugt patentiert, um gezielt Bereiche zu fördern, die eine starke Wettbewerbsrelevanz haben. Die ersten Grundzüge der Patent- und Verwertungsstrategien werden am 18. November 2005 in einem Workshop nach der Verleihung des Hochschulpreises ,patente Erfinder’ im Malkasten in Düsseldorf vorgestellt.
PROvendis GmbH
PROvendis bietet Unternehmen geprüfte und schutzrechtlich gesicher-te Innovationen aus 23 Hochschulen Nordrhein-Westfalens an. Mit 20.000 von ihr betreuten patentrelevanten Wissenschaftlern ist die Patentvermarktungsagentur eine der größten Europas. Kernfunktion des Unternehmens ist die Vermarktung von Erfindungen. Die Aufgaben von PROvendis beginnen mit der Beratung von Hochschulerfindern und umfassen die Bewertung von Innovationen bis hin zur Patentierung und Vermarktung.


Quelle: PROvendis GmbH