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29.08.2005

Haarfeine Sonden bieten neue Einblicke in Krankheitsrisiken

Gießen, 29. August 2005 – Dr. Stefan Hanstein, Leiter des Projektbereichs für Phytosensor-Technologie der TransMIT GmbH in Gießen, hat Mikrosonden für den Pflanzenschutz und die Humanmedizin entwickelt.

Sie ermöglichen die Früherkennung und rechtzeitige Behebung von Risiken bei Krankheiten wie Mehltau im pflanzlichen Bereich oder Herzinfarkt bei Menschen. Die
Alleinstellungs-Merkmale der entwickelten Sonden bzw. Sensoren bestehen in der faserförmigen Ausführung und der Robustheit im physiologischen Milieu. Sie sind nützlich für die Pflanzenforschung, die biomedizinische Forschung und die
klinische Diagnostik.

Diese minimal-invasiven Messgeräte hat Dr. Hanstein in Zusammenarbeit mit einem internationalen Wissenschaftsnetzwerk von Biologen, Chemikern, Medizinern und Materialwissenschaftlern sowie der Firma Thomas Recording GmbH, dem Technologieführer für Quartz-Platin-Mikroelektroden, entwickelt.

Das Projekt hat eine pflanzenbiologische, eine medizinische und eine materialwissenschaftliche Seite. Es wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Dr. Hanstein konnte die Mess-Sonden bei Pflanzen und einem genehmigten Tierversuch testen.

Gegenwärtig bereitet er eine eigene Firmengründung vor. Das Unternehmen soll Anfang 2006 starten. Die Geschäftstätigkeit wird drei Bereiche bedienen:

1. Pflanzenforscher erhalten einen einzigartig kleinen Mikrosensor für die Grundlagenarbeit

2. Der robuste Mikrosensor mit hoher Messempfindlichkeit bietet Biowissenschaftlern und Medizinern neue Einblicke in den Gewebezustand bei der Entstehung von Krankheiten

3. Herstellern medizinischer Geräte werden für die Beobachtung des Gewebestatus bei Hirnoperationen innovative Entwicklungen aus der Nanotechnologie und der Mikrosystemtechnik zur Lizenznahme angeboten.

In den Geschäftsbereichen 1 und 2 sind die Patentanmeldungen abgeschlossen. Dieses erfolgreiche Projekt zeigt unter anderem erneut, wie multidimensional heute Kompetenzen sein müssen, wenn innovative und marktfähige Forschung gelingen soll.

Notiz für die Redaktion
Die TransMIT GmbH erschließt und vermarktet im Schnittfeld von Wissenschaft und Wirtschaft professionell die Potenziale von Hochschulen. Der Geschäftsbereich Patente, Innovations- und Gründerberatung widmet sich der Bewertung, dem Schutz und der Umsetzung von inter-/nationalen Innovations- und Wachstumsvorhaben. Das Geschäftssegment Kommunikationsdienste und -netze bietet die komplette Internet-Servicepalette vom einfachen Netzzugang über Web-Design, Datenbankanbindungen, Online-Shopping-Systeme, Lernen im Netz bis hin zu virtuellen Events. Die TransMIT-Akademie führt Weiterbildungsveranstaltungen zu neuen Technologien und Entwicklungen durch und die 52 TransMIT-Zentren vermarkten innovative Technologien und Dienstleistungen der mittelhessischen Hochschulen in den Bereichen Life Sciences, Technik, Kommunikation / Medien / Literatur, Unternehmensführung / Management,Informations- und Kommunikationstechnik.

Zu den Kunden der TransMIT GmbH zählen namhafte Unternehmen aus den Branchen Pharma / Medizin, Biotechnologie, Chemie, Automobil, Anlagen- und Maschinenbau, Elektrotechnik, Optik, Informationstechnologie, Neue Medien, Telekommunikation sowie Handel und Dienstleistung. Referenzprojekte sind u.a. das Mathematikmuseum zum Anfassen, H-IP-O (Hessische Intellectual Property Offensive), Aktionslinie hessen-teleworking, Aktionslinie hessenbiotech!sowie das Wissenschaftsportal der European Polymer Federation (EPF). Gegründet wurde die TransMIT GmbH 1996 als Gemeinschaftsprojekt der mittelhessischen Hochschulen, Volksbanken und Sparkassen sowie der IHK Gießen-Friedberg.

Ansprechpartner bei Rückfragen:
Dr. Christian Schulze
TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
35394 Gießen
http://www.transmit.de
Tel.: 0641 / 9 43 64 - 11
Email: schulze@transmit.de

Dr. Stefan Hanstein
TransMIT-Projektbereich für Phytosensor-Technologie
Senckenbergstraße 17
35390 Gießen
E-mail: Hanstein@transmit.de

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Quelle: TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH