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22.09.2015

TechnologieAllianz-Netzwerk mit Partnern aus Österreich erweitert

Österreichische Universitäten verstärken die Synergieeffekte der TechnologieAllianz

Mülheim an der Ruhr, 22. September 2015 –  Ein breites und effektives Netzwerk braucht möglichst viele kompetente Partner. Die TechnologieAllianz (TA), ein Zusammenschluss von 30 Institutionen aus den Bereichen Forschung, Technologietransfer und Patentvermarktung, hat sich nun um drei Partnerorganisationen aus Österreich erweitert. Die drei Wissenstransferzentren West, Ost und Süd sind seit 1. Juli 2015 neue Mitglieder der TechnologieAllianz. Nachdem zum April 2015 die TU München und die RWTH Aachen der Organisation beigetreten sind, befinden sich mittlerweile 33 Patentverwertungsagenturen, Universitäten und andere Transfereinrichtungen in der TechnologieAllianz.

Ursprünglich hatten sich einige wenige Transfereinrichtungen und Hochschulen in der TechnologieAllianz zusammengeschlossen, um den Technologietransfer in Deutschland zu bündeln und weiter voranzubringen. Mit der Verwertungsoffensive des Bundes wurden im Jahr 2002 zahlreiche Patentverwertungsagenturen gegründet, die seitdem als neue Mitglieder das Netzwerk der TechnologieAllianz verstärken. „In den vergangenen Jahren verzeichnete die TA ein steigendes Interesse an einer Mitgliedschaft, “, so Alfred Schillert, Vorsitzender der TechnologieAllianz. „Wir haben darauf mit einer Öffnung der Organisation für weitere Mitglieder reagiert. Durch Kontakte zu österreichischen Kollegen und Netzwerken ergab sich die Idee, stärker mit den österreichischen Universitäten zu kooperieren“, erläutert Schillert. Im Juli diesen Jahres hat die TechnologieAllianz die drei österreichischen Wissenstransferzentren (WTZ) West, Süd und Ost nun als fördernde Mitglieder aufgenommen. Diese Zentren vertreten nahezu alle österreichischen Universitäten, die mit dem Beitritt nun in der TechnologieAllianz vertreten sind.

Die TechnologieAllianz versteht sich als Mittler zwischen Forschungsergebnissen und Wirtschaft und bietet durch das starke Netzwerk für alle Beteiligten Vorteile. So profitieren beide Seiten durch den Beitritt der drei österreichischen Wissenstransferzentren mit ihren insgesamt 18 Universitäten. Durch die Zusammenarbeit im Invention Store ergeben sich große Synergieeffekte und Informationen werden an einer Stelle gebündelt. Vor allem aber profitiert die Industrie durch diese inhaltliche und fachliche Verstärkung des Technologietransfers. „Wir haben in diesem Jahr bereits die RWTH Aachen und die TU München hinzugewonnen“, so Alfred Schillert. „Mit den österreichischen Partnern können wir unser Portfolio im Invention Store nun noch viel besser ausbauen.“

Weitere Synergieeffekte sind im fachlichen Austausch zu erwarten, denn die neuen Mitglieder werden sich in den Fach- und Themengruppen der TA einbringen. Hierdurch können sich diese das vorhandene Know-how und die Erfahrungen erschließen und gleichzeitig ihre Erfahrungen und das Fachwissen hinsichtlich Wissens- und Technologietransfer in die TechnologieAllianz einbringen. „Ein toller Vorteil für alle Beteiligten“, freut sich Alfred Schillert.

Die österreichischen Wissenstransferzentren Ost, Süd und West wurden vor einem Jahr gegründet, um die Zusammenarbeit der universitären Transferstellen weiter auszubauen. Mit der Bildung von drei regionalen Wissenstransferzentren intensivieren die österreichischen Universitäten den Wissenstransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft und Gesellschaft. Die Zentren werden vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft im Rahmen des Förderprogramms „Wissenstransferzentren und IPR Verwertung“ finanziert (www.wtz.ac.at).

Die regionalen Wissenstransferzentren (WTZ) optimieren durch interuniversitäre sowie zentrumsübergreifende Kooperationsprojekte den Umgang mit geistigem Eigentum und bauen ihn weiter aus. „Jede Universität bzw. deren Technologietransfereinrichtung hat spezielles Know-how in Form ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir wollen voneinander lernen, uns austauschen und gemeinsam laufend professionalisieren. Auch die Verknüpfung von Wissenstransferexpertise aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Kunst mit dem klassischen Transfer von Technologien ist ein erklärtes Ziel der drei Zentren“, betont Dr. Michael Hoschitz, Koordinator des WTZ Ost.

Darüber hinaus erhalten Wirtschaft und Industrie durch die Vernetzungsmaßnahmen gezielte Informationen, um einen besseren und schnelleren Zugang zu neuen Erkenntnissen, Technologien, Know-how und Wissensständen zu erlangen. Insbesondere die Suche nach universitären Kooperationspartnern und eine zügige Umsetzung der Initiierung von Projekten soll vereinfacht werden. Der dadurch entstehende Mehrwert für alle österreichischen Partneruniversitäten soll die Wissensbereiche und ihre Wettbewerbsfähigkeit im nationalen und internationalen Umfeld stärken und dient als eine Maßnahme zur Erreichung des Ziels, sich zu einem „innovation leader“ zu entwickeln.

Aktuell repräsentieren die Mitglieder der TechnologieAllianz über 200 wissenschaftliche Einrichtungen und betreuen mehr als 100.000 Wissenschaftler aus sämtlichen Bundesländern. Sie erschließen damit das gesamte Spektrum innovativer Forschungsergebnisse deutscher Hochschulen und außeruniversitärer Forschungsstätten – und nun auch der Universitäten und Hochschulen in Österreich. Auf dieser Basis eröffnet das gegenwärtig größte deutsche Portal für patentierte Spitzentechnologien aus der Wissenschaft den interessierten Unternehmen unter www.technologieallianz.de einen exklusiven Zugang zur ganzen Bandbreite schutzrechtlich gesicherter Erfindungen aus allen Branchen.


Über die TechnologieAllianz
Die 1994 gegründete TechnologieAllianz e.V. ist der Verbund deutscher Technologietransfer- und Patentverwertungseinrichtungen und agiert als bundesweites Netzwerk zur Vermarktung von Technologien aus der deutschen Wissenschaft. Die 33 Mitglieder der TechnologieAllianz vertreten über 200 wissenschaftliche Einrichtungen mit mehr als 100.000 patentrelevanten Wissenschaftlern und erschließen Unternehmen das gesamte Spektrum innovativer Forschungsergebnisse deutscher Hochschulen und außeruniversitärer Forschungsstätten. Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnerverbänden wie dem BDI oder der ATTP (Alliance of Technology Transfer Professionals) sowie dem in Leiden (NL) ansässigen Verband der europäischen Wissenstransfereinrichtungen ASTP-ProTon dienen der Optimierung der Verwertungsinfrastruktur. Dienstleistungen von TechnologieAllianz-Mitgliedern werden teilweise finanziert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der Förderinitiative SIGNO Deutschland, die Hochschulen, Unternehmen und freie Erfinder bei der rechtlichen Sicherung und wirtschaftlichen Verwertung ihrer Ideen unterstützt.

Eine Auswahl von Technologieangeboten kann unter www.technologieallianz.de eingesehen beziehungsweise auf Nachfrage bei der Geschäftsstelle der TechnologieAllianz angefordert werden. Unter www.inventionstore.de erhalten Unternehmen Zugang zu neuesten patentierten Spitzentechnologien deutscher Forschung. Interessierte Nutzer können ihr individuelles Interessenprofil definieren und beziehen anschließend automatisch, kostenlos und tagesaktuell per E-Mail Informationen zu den für sie relevanten Technologien und Verfahren.

Ansprechpartner und weitere Informationen:
Laure Wolkers
TechnologieAllianz e. V.
Geschäftsstelle / Main office
c/o PROvendis GmbH
Schloßstraße 11-15
D-45468 Muelheim an der Ruhr / Germany
Phone: +49 (0) 208 94 15 89 70
Fax:  +49 (0) 208 94 10 55 0
laure.wolkers@technologieallianz.de
www.technologieallianz.de
www.inventionstore.de


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Quelle: TechnologieAllianz e.V.