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25.06.2015

Beam Us Up! - Fortschritt, Forschung, Finalisten - Einladung zur Preisverleihung ZukunftErfindenNRW 2015

Mit 156 Hochschulerfindungen haben sich Hochschulwissenschaftler aus ganz NRW auf die Ausschreibung des HochschulWettbewerbs ZukunftErfindenNRW innerhalb der drei Wettbewerbskategorien beworben.

Für jeweils drei Erfindungen in jeder Kategorie hat sich nun die hochrangig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Hans-Jürgen Alt, Geschäftsführer VDMA NRW, entschieden: Sie sind nicht nur die Finalisten des diesjährigen HochschulWettbewerbs, unter ihnen sind auch die drei Preisträger zu finden. Ein wenig Geduld müssen die Wissenschaftler dennoch aufbringen: Das Geheimnis um die innovativste Erfindung aus der jeweiligen Kategorie wird erst am 24. September 2015 bei der Preisverleihung „Sternstunden der Wissenschaft“ im Zeiss Planetarium Bochum gelüftet. Dann wird die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung Svenja Schulze die drei Preisträger des HochschulWettbewerbs ZukunftErfindenNRW 2015 offiziell bekannt geben und auszeichnen. Es winkt ein Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro für die Weiterentwicklung der Erfindungen oder für weitere Forschungsarbeiten des Instituts.

„Die Zukunft erfinden“ – darüber spricht auch der Star-Trek-Experte Dr.-Ing. Hubert Zitt von der Hochschule Zweibrücken in seinem Vortrag „Utopische Zukunft? Beam Us Up, Dr. Zitt!“, natürlich stilecht im Captain Kirk-Outfit. Er entführt die Gäste der Preisverleihung auf eine kultige Reise: welche technischen Visionen aus der populären Serie „Star Trek“ von damals sind heute Realität?

Mit dem HochschulWettbewerb ZukunftErfindenNRW lenkt PROvendis, die zentrale Patentvermarktungsgesellschaft von 27 NRW-Hochschulen, zusammen mit dem NRW-Patentverbund und dem Wissenschaftsministerium (MIWF) bereits zum 12. Mal das Augenmerk auf die enorme Innovationskraft der Erfindungen und Forschungsergebnisse aus nordrhein-westfälischen Hochschulen.

Die Finalisten:

Kategorie Lebenswissenschaften

• Polysialinsäure für die Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen
Erfinder: Prof. Dr. Harald Neumann, Dr. Marcus Karlstetter, Dr. Jens Kopatz, Prof. Dr. Thomas Langmann, Anahita Shahraz
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Universität zu Köln
Die Erfindung bietet einen neuartigen Wirkstoff zur Behandlung von entzündungsbedingten neuronalen Schädigungen bei neurodegenerativen Krankheiten.

• Diagnoseverfahren für Alzheimer und Parkinson
Erfinder: Prof. Dr. Klaus Gerwert, PD Dr. Carsten Kötting, Andreas Nabers, Dr. Julian Ollesch, Dr. Jonas Schartner, Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Jens Wiltfang, Universität Duisburg-Essen, jetzt: Psychiatrische Klinik der Universitätsmedizin Göttingen u. DZNE - Standort Göttingen
Krankheiten wie Alzheimer verursachen Fehlfaltungen von Proteinen, die bereits in einem sehr frühen Stadium auftreten und somit als Biomarker genutzt werden können. Die Erfindung eines neuen Bio-Sensors eröffnet einen Ansatz zur präklinischen Diagnostik derartiger Erkrankungen, indem er die Sekundärstrukturverteilung eines solchen Biomarkers in Körperflüssigkeiten misst.

• Universelles Antidot gegen alle direkten Thrombin-Hemmer
Erfinder: Prof. Dr. Bernd Pötzsch, Prof. Dr. Günter Mayer, PD Dr. Jens Müller
Rheinische Friedrich-Wilhelms Universität Bonn
Bei der Erfindung handelt es sich um die Entwicklung einer Substanz (Antidot) zur Unterbrechung der gerinnungshemmenden Wirkung von Thrombin-Hemmern.

Kategorie Ingenieur- und angewandte Naturwissenschaften

• Sichere Kommunikation für Behörden und Organisationen
Erfinder: Prof. Dr.-Ing. Christian Wietfeld, Mohamad Sbeiti, Sebastian Šubik, Dr.-Ing. Andreas Wolff
TU Dortmund
Das neuartige HISEC-GKM Verfahren ermöglicht die sichere Nutzung öffentlicher Kommunikationsnetze durch eine spezifische Kombination von Verschlüsselungen.

• Hochleistungs-Elektroden aus Siliziumcarbid für Lithiumbatterien
Erfinder: Prof. Dr. Siegmund Greulich-Weber
Universität Paderborn
Das innovative Verfahren ermöglicht eine einfache und kostengünstige Herstellung der Elektrodenoberfläche, die eine hohe Zyklenbeständigkeit und Energiedichte in der fertigen Batterie versprechen.

• Automatische Notfall-Lenkhilfe für PKW
Erfinder: Martin Keller, Dr.-Ing. Carsten Haß, Prof. Dr.-Ing. Prof. h.c. Dr. h.c. Torsten Bertram
TU Dortmund, TRW Automotive GmbH
Um Kollisionen im Straßenverkehr zu vermeiden, wird die Erfindung Emergency Steering Assist (ESA) in künftigen Autos Einzug erhalten und Ausweichmanöver berechnen.

Kategorie Fortschritt durch Transfer

• Sichere Dichtung für Stahl-Emaille-Anwendungen in der chemischen Industrie
Erfinder: Prof. Dr.-Ing. Alexander Riedl
Fachhochschule Münster
Das Mess- und Herstellungsverfahren für 3D-Dichtungen bietet eine sehr große Sicherheit gegen ungewollte Leckagen vor allem bei Stahl-Emaille-Flanschverbindungen, die typischerweise in der chemischen Industrie bei aggressiven Medien eingesetzt werden.

• Funk-Warnsystem zur Unfallverhütung
Erfinder: Prof. Dr.-Ing. Christian Wietfeld, Dr.-Ing. Andreas Lewandowski, Volker Köster
TU Dortmund
Die exakte Abstandsbestimmung rund um das Fahrzeug auf Basis neuer Funktechnologie ermöglicht die drastische Reduzierung von Kollisionsrisiken zwischen mobilen Maschinen und Personen.

• Bluttest zur Früherkennung von Verkalkungen
Erfinder: Prof. Dr. Wilhelm Jahnen-Dechent, Dr. Stefan Farese, Steffen Gräber,
Dr. Andreas Pasch
RWTH Aachen
Die Erfindung trägt mit der exakten Bestimmung des Verkalkungszustands im Körper zur Früherkennung und personalisierten Therapie für Patienten bei.

Anmeldung zur Preisverleihung
Ein Anmeldeformular zur kostenlosen Teilnahme finden Sie hier. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deswegen bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis zum 18.09.2015. Weitere Informationen finden Sie im Programmflyer im Anhang und auf unserer Website: https://provendis.info/leistungen/hochschulwettbewerb/


Quelle: PROvendis GmbH