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09.06.2015

TU München und RWTH Aachen verstärken die TechnologieAllianz

Die Technische Universität München (TUM) und die RWTH Aachen werden neue Mitglieder der TechnologieAllianz.

Damit umfasst das bundesweite Netzwerk von Patentvermarktungs- und Technologietransfer-Einrichtungen insgesamt 30 Mitglieder, die innovative Technologien von über 200 Forschungseinrichtungen vermarkten. Die Industrie profitiert durch den zentralen Zugang zu einem einzigartigen Technologie-Portfolio patentierter Forschungsergebnisse von über 100.000 Wissenschaftlern deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen.  

Mülheim an der Ruhr, 9. Juni 2015 – Die TechnologieAllianz freut sich, mit der TUM und der RWTH Aachen zwei neue Mitglieder im bundesweit größten Netzwerk zur Verwertung von patentierten Technologien aus der deutschen Wissenschaft begrüßen zu können. Die beiden renommierten Universitäten stellen für das Netzwerk eine technologieorientierte Bereicherung dar, da in ihren Instituten innovative Antworten für die globalen Herausforderungen und die Zukunft der industrialisierten Welt erarbeitet werden.

Die TUM zählt zu den besten Universitäten Europas und ist eine der drei ersten Exzellenz-Universitäten Deutschlands. An ihren 13 Fakultäten wird erkenntnisorientierte und ergebnisoffene Grundlagenforschung betrieben. Jährlich mehr als 1.000 Forschungsverträge mit externen Partnern in Wissenschaft und Wirtschaft, rund 200 Erfindungsmeldungen und ca. 30 neue Firmenausgründungen sind Ausdruck ihres unternehmerischen Denkens und Handelns. „Die TUM legt ein besonderes Augenmerk auf die unternehmerische Qualifikation von Studierenden, die Förderung von gründungswilligen Wissenschaftlern und einen bewussten Umgang mit der schutzrechtlichen Sicherung und kommerziellen Verwertung der Erfindungen von mehr als 500 Professoren und ihren wissenschaftlichen Mitarbeitern. Daher freuen wir uns sehr über die Mitgliedschaft in der TechnologieAllianz, deren flächendeckendes Netzwerk uns zusätzlich dabei unterstützen soll, die viel versprechenden Ergebnisse aus Forschungsprojekten und die dazu passenden Unternehmen zusammenzubringen“, so Dr. Alexandros Papaderos, stellv. Leiter TUM ForTe Forschungsförderung & Technologietransfer und Leiter Patente & Lizenzen der TUM.

Als integrierte technische Universität legt die RWTH Aachen einen sehr großen Wert auf die strategische Entwicklung ihrer Transferaktivitäten. Denn die RWTH ist überzeugt, dass die erforderlichen Lösungen für die globalen Herausforderungen unserer Gesellschaft nur durch einen exzellenten Transfer, der meist in der engen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stattfindet, erreicht werden kann. Dies führt auch zu zahlreichen Entwicklungen, die patentiert und verwertet werden. Die Innovationskraft der Hochschule drückt sich auch in mehr als 1.400 Existenzgründungen aus, die in den letzten 25 Jahren rund 32.000 neue Arbeitsplätze in der Region Aachen geschaffen haben. Über 500 Professoren und mehr als 5.000 wissenschaftliche Mitarbeiter forschen an 260 Instituten in Bereichen wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Materialtechnik, Elektrotechnik und Medizin. Drei Exzellenzcluster, die im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert werden, zur Erforschung neuer Kraftstoffe auf Basis von Biomasse, für Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer und ultraschnelle mobile Information und Kommunikation (UMIC) unterstreichen die hohe Qualität der Forschung an der RWTH Aachen.

„Wir betrachten uns als Partner der Wirtschaft“, betont Bram Wijlands, Leiter der Abteilung Technologietransfer der RWTH Aachen. „Eines unserer wesentlichen Ziele besteht darin, gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft die große Vielfalt von Ideen schneller zu marktfähigen Produkten und Verfahren zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns sehr über die Mitgliedschaft in der TechnologieAllianz, deren flächendeckendes Netzwerk uns zusätzliche Möglichkeiten eröffnet.“

Aktuell repräsentieren die Mitglieder der TechnologieAllianz über 200 wissenschaftliche Einrichtungen und betreuen mehr als 100.000 Wissenschaftler aus sämtlichen Bundesländern. Sie erschließen damit das gesamte Spektrum innovativer Forschungsergebnisse deutscher Hochschulen und außeruniversitärer Forschungsstätten. Auf dieser Basis eröffnet das gegenwärtig größte deutsche Portal für patentierte Spitzentechnologien aus der Wissenschaft den interessierten Unternehmen unter www.technologieallianz.de einen exklusiven Zugang zur ganzen Bandbreite schutzrechtlich gesicherter Erfindungen aus allen Branchen.

Die stetig wachsende Resonanz aus Industrie und Wirtschaft sowie die damit einhergehende effektive Vermittlung hochwertiger und lukrativer Innovationen spiegelt sich nicht zuletzt in der überaus erfolgreichen Entwicklung des Ende 2007 eingerichteten Invention Stores. Der automatische E-Mail-Service bietet der Industrie, kleinen und mittleren Unternehmen sowie Existenzgründern einen kostenlosen, unkomplizierten und schnellen Zugang zu bereits schutzrechtlich gesicherten Technologien und Verfahren des TechnologieAllianz-Netzwerks aus den ausgewählten Forschungs- und Technologiebereichen und informiert tagesaktuell über die neuesten Entwicklungen und Innovationen. Im vergangenen Jahr könnte dieses effiziente Verwertungstool die Marke von 150.000 versendeten E-Mails deutlich überschreiten.

„Die strategische Partnerschaft zwischen den Wissenschaftseinrichtungen, den Patentvermarktungsgesellschaften und der Industrie entwickelt sich in unserem Netzwerk immer besser“, unterstreicht Alfred Schillert, Vorstandsvorsitzender der TechnologieAllianz. „Durch zusätzliche Mitglieder aus dem Bereich der Wissenschaft erhöht sich der Nutzen sowohl für die vorhandenen Industriekontakte als auch für die Mitglieder“.

Über die TechnologieAllianz
Die 1994 gegründete TechnologieAllianz e.V. ist ein Verbund deutscher Technologietransfer- und Patentverwertungseinrichtungen und agiert als bundesweites Netzwerk zur Vermarktung von Technologien aus der deutschen Wissenschaft. Die 30 Mitglieder der TechnologieAllianz vertreten über 200 wissenschaftliche Einrichtungen mit mehr als 100.000 patentrelevanten Wissenschaftlern und erschließen Unternehmen das gesamte Spektrum innovativer Forschungsergebnisse deutscher Hochschulen und außeruniversitärer Forschungsstätten. Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnerverbänden wie dem BDI oder der ATTP (Alliance of Technology Transfer Professionals) sowie dem in Leiden (NL) ansässigen Verband der europäischen Wissenstransfereinrichtungen ASTP-ProTon dienen der Optimierung der Verwertungsinfrastruktur. Dienstleistungen von TechnologieAllianz-Mitgliedern werden teilweise finanziert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der Förderinitiative SIGNO Deutschland, die Hochschulen, Unternehmen und freie Erfinder bei der rechtlichen Sicherung und wirtschaftlichen Verwertung ihrer Ideen unterstützt.

Eine Auswahl von Technologieangeboten kann unter www.technologieallianz.de eingesehen beziehungsweise auf Nachfrage bei der Geschäftsstelle der TechnologieAllianz angefordert werden. Unter www.inventionstore.de erhalten Unternehmen Zugang zu neuesten patentierten Spitzentechnologien deutscher Forschung. Interessierte Nutzer können ihr individuelles Interessenprofil definieren und beziehen anschließend automatisch, kostenlos und tagesaktuell per E-Mail Informationen zu den für sie relevanten Technologien und Verfahren.

Ansprechpartner und weitere Informationen:
Laure Wolkers
TechnologieAllianz e. V.
Geschäftsstelle / Main office
c/o PROvendis GmbH
Schloßstraße 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr / Germany
Phone: +49 (0) 208 94 15 89 70
Fax:    +49 (0) 208 94 10 55 0
laure.wolkers@technologieallianz.de
www.technologieallianz.de
www.inventionstore.de


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Quelle: TechnologieAllianz e.V.