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Pressemitteilungen
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21.06.2005

Erfolgreiche Patentvermarktung der GINo mbH im Auftrag der Universität Kassel

Kassel. GINo mbH, die nordhessische Patentverwertungsagentur, zeigt, dass Patentverwertung aus der Hochschule in die Wirtschaft funktioniert!

GINo Gesellschaft für Innovation Nordhessen mbH, die Patentverwertungsagentur der Universität Kassel und der Fachhochschule Fulda zeigt am Beispiel eines Schweißerschutzanzugs, wie aus einer Hochschulerfindung ein erfolgreiches Produkt werden kann.

Der von der Designerin Dorothee Ohlwein entworfene Anzug wurde von der Universität Kassel zum Gebrauchsmuster angemeldet und durch die GINO mbH in Lizenz an HTS Deutschland GmbH & Co. KG in Hannover vergeben.

Das Unternehmen führte die Erfindung zur Marktreife und hat die ersten Verträge zur Lieferung größerer Stückzahlen mit Unternehmen wie Siemens, Berlin, Blohm & Voss, Hamburg geschlossen.

Von der Technologie dieses modernen Anzugs haben alle Beteiligten profitiert:
Durch die Verwertung wurde sichergestellt, dass die Erfindung nicht „in der Schublade“ verstaubt ist. Die Träger des neuen Anzugs erhalten einen besseren Schutz in Verbindung mit einem höheren Tragekomfort. Die Fa. HTS erzielt einen größeren Umsatz und sichert durch dieses hochtechnische Produkt auch Arbeitsplätze in Deutschland. Universität, Erfinderin und Patentverwertungsagentur profitieren von den Lizenzerlösen, mit denen weitere Forschungsarbeiten und Patentanmeldungen realisiert werden können.

Der Anzug zeichnet sich durch wesentlich verbesserte Eigenschaften aus, die insbesondere die Arbeitssicherheit beim „Extremschweißen“, wie es bspw. auf Schiffswerften vorkommt, erhöhen. Der Anzug ist „bekleidungsphysiologisch“ optimiert, d.h. der Tragekomfort wurde u.a. durch geringeres Gewicht bei verbessertem Schutz erhöht. Ergonomische Eigenschaften wie Bestmögliche Beweglichkeit oder guter Feuchtigkeitstransport von der Hautoberfläche, zur Reduktion die Erkältungsgefahr, führen somit aus zur Leistungssteigerung der damit ausgerüsteten Arbeiter.

Um andere Erfinder nicht nur durch dieses Beispiel zu motivieren, hat die GINo mbH einen Innovationspreis ausgeschrieben.

Nähere Informationen sowie Bewerbungsunterlagen unter www.gino-innovativ.de


Kontakt und weitere Informationen:
GINo Gesellschaft für Innovation Nordhessen mbH
Frank Lehmann, Gottschalkstr. 22, 34127 Kassel
Tel.: (0561) 804-1985, Fax: -1986
e-mail: Lehmann@gino-innovativ.de
http://www. gino-innovativ.de

Ansprechpartner für den Anzug ist:
HTS Deutschland GMBH & Co. KG
Karl-Heinz Mai, Wohlenbergstr. 4d
30179 Hannover
Tel. + Fax: 09252/35613,
karl-heinz.mai@hts.com


Information für die Redaktion:

GINo, die Gesellschaft für Innovation Nordhessen mbH, ist eine Patentverwertungsagentur, die Erfindungen und Patente von Wissenschaftlern, aber auch von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Einzelerfindern zielgerichtet vermarktet.

Zu den Aufgaben des GINo-Teams gehört unter anderem die Unterstützung von Erfindern, die Bewertung ihrer Entwicklungen, die Ausarbeitung von Patentierungs- und Verwertungsstrategien, die Suche nach Lizenz-Nehmern sowie die Übernahme von Lizenz-Verhandlungen und Kontrolle der Linzenz-Einnahmen. Gesellschafter der GINo mbH sind die Universität Kassel und die B. Braun Melsungen AG.

Die HTS Deutschland GmbH & Co. KG, gehört zum Duisburger Haniel Konzern. Der Anzug wird durch den Geschäftsbereich Marquardt+Schulz in Hannover vertrieben.

Wesentliche positive Eigenschaften des Anzugs sind:
• Ergonomische Neugestaltung des Anzugs bezüglich der Einsatzbedingungen und des zu erwartenden Gefahrenpotenzials.
• Neuer, asymmetrischer Jackenverschluss mit Stehkragen, der zum wesenstlichen Sicherheitsmerkmal in Hinsicht auf UV-Strahlung und Funkenflug wird.
• Konstruktiv aufwändige Schulter und Ärmelgestaltung zur bestmöglichen Beweglichkeit und gleichzeitig glatter Oberfläche.
• Verlängertes Rückenteil der Jacke, 3 verschließbare Innentaschen, verstellbare Bündchen und Säume, Weitenzugaben in Ellenbogen und Knien, universal Kniepolstertaschen aus Kevlar sowie kräftig ausgebildete Gürtelschlaufen sind praxisnahe Details.
• Teilweise zweilagiger Aufbau für optimale Wärme- und Trägerfeuchtezirkulation und maximalen thermischen Schutz, bei einer Gewichtsersparnis von bis zu 25% gegenüber gängigen Materialien.
• Sorgfältige Materialauswahl während des Praxistests, unter den Aspekten der Standfestigkeit und geringstmöglichen chemischen Bestandteilen.
• Kontaktflächen des Oberstoffs mit der Haut sind trägerfreundlich angeraut.
• Geringes Nässespeichervermögen, guter Feuchtigkeitstransport von der Hautoberfläche weg, sichern die Reduzierung der Stromleitfähigkeit, eine geringere Erkältungsgefahr sowie eine Gewichtsreduzierung des Anzugs
• Standzeiterhöhung durch Verringerung des Herausbrechens von erkalteten Metalltropfen
• Reparaturfreundlich und Schmutz unempfindlich.
• Der Kniebereich ist durch Kevlarpolster flamm- und hochreißfest verstärkt.
• Folgende Normen werden erfüllt: EN 531 A, B1, C1, E1; EN 470-1; EN 1149-3

Fotos können auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden!


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Quelle: GINo Gesellschaft für Innovation Nordhessen mbH