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07.10.2014

Ankündigung: Zweiter Kongress zu den Sterbebedingungen in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen

TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung veranstaltet „2. Gießener Kongress“ am 22. November 2014 in der Aula der Justus-Liebig-Universität Gießen


Gießen, 7. Oktober 2014 – Annähernd 90 Prozent aller Menschen sterben in Krankenhäusern oder stationären Pflegeeinrichtungen. Die demographische Entwicklung, der ungebrochene Trend zur Verstädterung und die fortschreitende Erosion verbindlich-familiärer Strukturen lassen davon ausgehen, dass dies auf absehbare Zeit auch so bleiben wird. Die Herausforderung unserer Zeit besteht darin, eine bestmögliche Betreuung der Sterbenden unabhängig des Sterbeortes sicherzustellen.

Vor diesem Hintergrund findet am 22. November 2014 in Gießen unter der Schirmherrschaft des Staatsministers Dr. Helge Braun der „2. Kongress zu den Sterbebedingungen in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen“ statt. Auf dem diesjährigen Kongress werden die stationäre Pflege und die in den über 12.400 Einrichtungen erreichte Versorgungsqualität im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen stehen. 2013 – 2014 wurden über 2000 Mitarbeiter/innen aus mehr als 450 Einrichtungen zur Situation an ihrem Arbeitsplatz befragt. Zugleich wird als Ergebnis der in 2013 vorgelegten und auf dem 1. Kongress diskutierten „ Gießener Studie zu den Sterbebedingungen in deutschen Krankenhäusern“ das Deutsche Palliativsiegel: Palliativfreundliche Einrichtung, ein neues Verfahren zur Sicherung der Versorgungsqualität in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, präsentiert.

Als Referenten treten erneut Wissenschaftler, Standesvertreter und erfahrene Praktiker an. Ziel ist die aktuelle Situation und auch bereits existierende „gute Lösungen“ praxisnah sichtbar zu machen. Einen besonderen Stellenwert hierbei besitzen die Ergebnisvorstellung der „Gießener Studie zu den Sterbebedingungen in stationären Pflegeeinrichtungen“ aus dem Jahr 2014 und ein durch 28 Autoren neu verfasstes Buch zum Sterbeort stationäre Pflegeeinrichtung.

In Erweiterung der Veranstaltung 2013 ist zum diesjährigen Kongressabschluss auch die Bürgerschaft eingeladen. Sollen zukunftsfähige Lösungen entstehen, müssen die hierfür notwendigen Abstimmungen und Verpflichtungen zwischen den gesellschaftlich und den professionell Handelnden getroffen werden.

Der Kongress wird von der TransMIT GmbH, Projektbereich für Versorgungsforschung und Beratung, unter Leitung von Prof. Dr. phil. Wolfgang George organisiert und veranstaltet, der gemeinsam mit Prof. Dr. Reimer Gronemeyer von der Justus-Liebig Universität Gießen den Tag moderieren wird. Detaillierte Informationen zur Anmeldung sowie zum Ablauf des Kongresses in der Aula der Justus-Liebig-Universität Gießen sind unter www.giessener-kongress.de erhältlich. Die Anmeldung kann ebenfalls schriftlich oder per E-Mail erfolgen:

E-Mail: mail@giessener-kongress.de
Anmeldung online: www.giessener-kongress.de
Schriftliche Anmeldung: TransMIT-Projektbereich für
Versorgungsforschung und Beratung, Jahnstraße 14, 35394 Gießen



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Quelle: TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH