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17.07.2012

„Das große Potenzial der Medizinregion Mittelhessen ausschöpfen“

Justiz- und Europaminister Jörg-Uwe Hahn würdigt Bedeutung der TransMIT und des Kooperationsnetzwerkes timm für die Medizinwirtschaftsregion Mittelhessen


Gießen, 17. Juli 2012 – Im Rahmen eines Besuches bei der TransMIT GmbH in Gießen sowie des dort angesiedelten Clustermanagements „timm“ (Technologie & Innovation Medizinregion Mittelhessen) zog der Hessische Minister der Justiz, für Integration und Europa, Jörg-Uwe Hahn, gestern ein außerordentlich positives Fazit für die erfolgreiche Arbeit des Kooperationsnetzwerkes: „Ohne das nachhaltige Wirken der TransMIT und timm wären in den vergangenen Jahren zahlreiche wichtige Projekte vermutlich nicht zustande gekommen“, hob der stellvertretende Ministerpräsident anerkennend hervor. „Insbesondere die von timm vorangetriebene intensive Zusammenführung von Forschungseinrichtungen und Kliniken mit den in diesem Bereich tätigen Unternehmen trägt maßgeblich zur Ausschöpfung des großen Potenzials der Medizinregion Mittelhessen und damit zur erhöhten Attraktivität des Standortes in der Medizinwirtschaft bei.“

Seit der Gründung des Clustermanagements vor fünf Jahren vernetzt timm unter dem Motto „Idee trifft Strategie“ Unternehmen und Wissenschaftler der Medizinwirtschaft in Mittelhessen. In diesem Zeitraum wurden und werden von timm mehr als 30 Projekte betreut, wovon etwa die Hälfte eine Förderung mit einem Gesamtvolumen von über 7 Mio. Euro erhalten hat. Rund 520 Teilnehmer haben bislang das Angebot von insgesamt 23 Veranstaltungen genutzt, bei welchen vielfältige konkrete Kooperationsprojekte angestoßen werden konnten. Das Spektrum der timm-Projekte reicht dabei von der Entwicklung innovativer Inhalationssysteme über das Online-Monitoring der Luftqualität in OPs bis hin zu neuen Diagnostika für Diabetes.

Ein wesentliches Ziel des Kooperationsnetzwerkes timm besteht darin, durch den fortdauernden Austausch von Know-how zwischen Wissenschaft und Wirtschaft den Prozess von der Idee bis zur Produktreife zu beschleunigen und zu verbessern. In dieser Effizienzsteigerung des Wertschöpfungsprozesses sieht der Geschäftsführer der TransMIT GmbH, Dr. Peter Stumpf, eine unabdingbare Voraussetzung für die künftige Stärkung des Standorts Mittelhessen: „Mit der Dichte und Qualität ihrer Hochschulen, die zusammen immerhin den drittgrößten Universitätsklinikstandort in Deutschland bilden, kann die Region Mittelhessen nicht zuletzt aufgrund ihrer Transferstärke entscheidend dazu beitragen, Deutschland wieder zur ‚Apotheke der Welt‘ zu machen. Die Fortführung des Clustermanagements für die Medizinwirtschaftsregion Mittelhessen mit den entsprechend positiven Resultaten für die Wertschöpfung in der Region ist dafür aus meiner Sicht allerdings zwingend erforderlich.“

Überdies benötige man für die bereits initiierte Errichtung eines „Zentrums für präklinische Forschung und Entwicklung“ Unterstützung sowohl auf der Landes- und Bundes- als auch der EU-Ebene, ergänzt Dr. Stumpf. „Andernfalls kann die drittgrößte Uniklinikregion in Deutschland nicht die im Wettbewerb nötigen Alleinstellungsmerkmale ausbilden“.

Europaminister Jörg-Uwe Hahn hebt zum Abschluss der Veranstaltung bei der TransMIT ebenfalls die wichtige Rolle der Medizinwirtschaft für die Region hervor und begrüßt in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich die Initiative des Kooperationsnetzwerkes: „Mittelhessen hat sich als bedeutender Standort der Medizinwirtschaft auch für die großen Konzerne etabliert. Darüber hinaus sind es aber vor allem kleine und mittelständische Firmen, die hier innovative Produkte in der Medizintechnik, Pharmazie und Biotechnologie entwickeln, herstellen und vertreiben. Gerade für deren Wettbewerbsfähigkeit ist der Transfer von Know-how und die Umsetzung von innovativen Ideen in marktreife neue Produkte unverzichtbar.“



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Quelle: TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH