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29.03.2012

Hessische Patentverwertungsagenturen weiterhin auf Erfolgskurs

H-IP-O betreut aktuell mehr als 1700 Schutzrechte / Hessischer Patentfonds unterstützt neue vielversprechende Forschungsprojekte – erste Lizenzverhandlungen mit der Industrie abgeschlossen / Development Lab schließt Lücke in der Produktentwicklung

Wiesbaden / Frankfurt / Gießen / Kassel, 29. März 2012 – Für die hessischen Patentverwertungsagenturen GINo in Kassel, INNOVECTIS in Frankfurt und der Gießener TransMIT fällt die Bilanz für das abgelaufene Jahr 2011 erneut ausgesprochen positiv aus. Auch im vergangenen Jahr konnte der anhaltende Wachstumstrend bei den Erfindungsmeldungen und betreuten Schutzrechten bestätigt werden.

Verzeichnete die Hessische Intellectual Property Organisation (H-IP-O) im Jahr 2010 noch rund 1400 Schutzrechte als Volumen des geistigen Eigentums der Hessischen Hochschulen, so liegt der Bestand an Innovationen, die aktiv an interessierte und geeignete Unternehmen vermittelt werden, bei nunmehr rund 1700 Schutzrechten. Damit konnte der bereits sehr positive Trend aus den vorangegangenen Jahren noch deutlich übertroffen werden. Im Durchschnitt sind bis einschließlich 2010 jährlich nahezu 150 Erfindungsmeldungen aus den Hessischen Hochschulen erfasst und national, europa- und weltweit patentiert worden.

Überdies konnte die für H-IP-O ebenfalls schon im voraufgegangenen Jahr erfreuliche Entwicklung der Bewilligung zahlreicher Projekte im hessischen „Machbarkeitsfonds“ (Fonds zur Veredelung und Verwertung von Patenten der staatlichen Hochschulen Hessens) im letzten Jahr nachhaltig fortgesetzt werden. So wurde in diesem Zeitraum zur Weiterentwicklung der patentierten Forschungsergebnisse für einige sehr aussichtsreiche Projekte wie etwa „Lithium-Elektrolyte“ für Batterieanwendungen oder „Hydrophobe Polymeroberflächen“ die Höchstförderungssumme von jeweils 160.000 € bewilligt.

In 2011 ist insbesondere ein stetig wachsendes Interesse der Industrie an den innovativen Projekten des hessischen Patentfonds zu konstatieren. So konnten für einige der durch den Machbarkeitsfonds geförderten Projekte bereits erste Lizenzverhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden. Die Mittel des Fonds in Höhe von insgesamt 4 Mio. € werden in Zusammenarbeit mit der Hessischen Landesregierung von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen zur Verfügung gestellt, um die technische Marktreife der Hochschulpatente voranzubringen und diese an Unternehmen oder Ausgründungen zu lizenzieren.

Ein entscheidender Schritt in der anwendungsorientierten Weiterentwicklung von Forschungsprojekten bedeutet darüber hinaus die über viele Jahre sorgfältig vorbereitete und nun erfolgte Umsetzung des Development Labs Hessen in die Praxis. Auf der Grundlage des in hessischen Hochschulen und Unternehmen vorhandenen Pools an kreativen Ideen, Know-how und technischer Infrastruktur führt das Development Lab diese Kompetenzen zusammen, um lückenhafte Wertschöpfungsketten von der Produktidee bis zum Markt schnell und strikt prozessorientiert zu vervollständigen.

Neben der Erfassung und Betreuung von Schutzrechten durch die Hessische Intellectual Property Organisation sowie der Finanzierung von wissenschaftlich und wirtschaftlich interessanten Projekten durch den „Machbarkeitsfonds“ stellt das Development Lab Hessen über die Bereitstellung von entsprechender Infrastruktur, geeigneten Experten und Prozess-Know-how damit das dritte wichtige Standbein des Wissens- und Technologietransfers in Hessen dar.

„Zahlreiche Forschungsprojekte der Hochschulen oder Produktideen von Unternehmen scheitern auf dem Weg zur Marktreife an fehlender Infrastruktur oder mangelnder Expertise“, betont Dr. Peter Stumpf, Geschäftsführer der TransMIT GmbH. „Indem das Development Lab Hessen nun Technologieanfragen und darauf zugeschnittene Dienstleistungsangebote zentral bündelt und umfassende Lösungen anbietet, wird eine folgenschwere Lücke im Prozess der Produktentwicklung geschlossen.“ Unter dem Link http://development-lab.ttn-hessen.de/ können detaillierte Informationen zum Development Lab Hessen sowie die Kontaktdaten der Ansprechpartner abgerufen werden.


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Quelle: TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH