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13.03.2012

Sterbeort Krankenhaus – wie entwickelt sich die Versorgungsqualität in Deutschland?

TransMIT-Zentrum für Versorgungsforschung führt 25 Jahre nach Veröffentlichung der „Gießener Studie“ eine umfassende Untersuchung zur aktuellen Sterbesituation in deutschen Kliniken durch

Gießen, 13. März 2012 – Ungefähr 50% aller Menschen Deutschlands sterben in Krankenhäusern, 40% in Pflegeeinrichtungen und etwa 10% in ihrer häuslichen, gewohnten Umgebung. In der ambulanten Palliativversorgung wurden in den letzen Jahrzehnten erhebliche Fortschritte gemacht.

Durch die Etablierung integrierter Behandlungskonzepte handeln die Helfer zunehmend an den Bedürfnissen der unheilbar Kranken bzw. Sterbenden orientiert. Auch die sich insbesondere ambulant engagierenden Hospiz-Gruppen und Fachpflegedienste ermöglichen inzwischen den Menschen das Sterben in deren häuslichen Umwelt umfassender, als dies noch vor wenigen Jahrzehnten möglich war.

Dennoch verbringen die meisten Menschen ihre letzten Lebenstage nicht in ihren eigenen vier Wänden, obwohl sich dies – alle Befragungen zeigen es – 90% aller Bürger/innen wünschen. Der Trend zur Verstädterung, kleinere Familien sowie die demographische Entwicklung bedingen, dass sich dies zeitnah auch nicht ändern wird.

Angesichts dieser Situation stellt sich die Frage nach der nunmehr erreichten Versorgungsqualität in deutschen Kliniken. Wie sieht sie also gegenwärtig aus, die Versorgung von sterbenden Patienten im Krankenhaus? Der Leiter des TransMIT-Zentrums für Versorgungsforschung, Prof. Dr. Wolfgang George, hatte bereits in den späten 80er Jahren aufwendige, vielfach publizierte Studien auf der Grundlage von Daten aus über 200 deutschen Krankenhäusern durchgeführt.

Diese als „Gießener Studie“ bekannte Veröffentlichung gilt als bislang renommierteste empirische Untersuchung über die Sterbebedingungen in bundesdeutschen Krankenhäusern. Derselbe Fragebogen wird nun fast 25 Jahre später erneut verwendet. Auch um die richtungsweisende Frage zu beantworten, wie sich die Situation in diesem Zeitraum entwickelt hat.

Im Laufe des Jahres 2012 werden die Daten erhoben, die Ergebnisse im Frühjahr 2013 publiziert. Interessierte Personen bzw. Einrichtungen erhalten nähere Informationen sowie ihre mögliche Registrierung unter: www.geno-futura.de, Stichwort „Sterbe-Studie“.


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Quelle: TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH