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16.09.2009

Scil Proteins erwirbt die Tat-Phage-Display Technologie von der ipal GmbH und der Charité

Scil Proteins Affilin® Technologie wird dadurch noch leistungsfähiger

Scil Proteins gab heute bekannt, einen Vertrag zum Erwerb der Tat-Phage-Display Technologie mit der ipal GmbH und der Charité-Universitätsmedizin aus Berlin geschlossen zu haben


Die Tat-Phage-Display Technologie ermöglicht die gezielte Auswahl von Affilin® Wirkstoffen höchster Affinität und Selektivität aus Affilin® Bibliotheken der Scil Proteins. Finanzielle Details wurden nicht genannt.

Seit 2006 verwendet Scil Proteins die Ribosome-Display Technologie im Rahmen eines Kreuzlizenzvertrages mit CAT/MedImmune zum Screening. Die Kombination der Tat-Phage-Display Technologie zusammen mit dem Ribosome-Display ermöglicht nun eine noch höhere Geschwindigkeit und Verlässlichkeit des Screeningvorgangs.

“Wir sind sehr zufrieden, uns die exklusiven Nutzungsrechte an diesen einzigartigen und neuartigen Screening- und Selektionstechniken gesichert zu haben“, sagte Dr. Ulrike Fiedler, die Geschäftsführerin von Scil Proteins. „Dadurch können wir den Wettbewerbsvorsprung unserer Affilin® Plattform für Wirkstoffe weiter ausbauen.“

Dr. Arnd Steuernagel, der wissenschaftliche Leiter von Scil Proteins, fügte hinzu: „Das Tat-Phage-Display werden die Möglichkeiten des Affilin® Selektionsvorgangs bedeutend erweitern. In Kombination mit unserem vollautomatischen Screening Prozess verläuft die Identifizierung neuer Affilin® Wirkstoffe in Hinblick auf die verschiedenen Klassen an Zielmolekülen in Zukunft viel flexibler.“

Scil Proteins plant, die neue Screeningmethode bei der Identifizierung neuer Affilin® Wirkstoffkandidaten einzusetzen, vor allem bei den Kernindikationen Krebs und, Entzündungs- und Infektionskrankheiten.



Über Scil Proteins:

Scil Proteins ist auf die Erforschung, Entwicklung und Herstellung von rekombinanten Proteinen spezialisiert. Scil Proteins ist in zwei Geschäftsfeldern aktiv: (1) Der Bereich Scil Proteins Pharma entwickelt innovative Biopharmazeutika auf Basis der Affilin® Technologie. (2) Der Bereich Lohnherstellung produziert rekombinante Proteine für Forschung, klinische Studien und den Markt.

Über Affilin ® Therapeutika:

Affilin® Therapeutika sind pharmazeutisch wirksame Proteine mit hoher Spezifität gegenüber krankheitsrelevanten Zielmolekülen. Aufgrund ihrer kleinen Größe und hohen Stabilität eignen sie sich hervorragend zum Einsatz bei der Penetration in erkrankte Gewebe oder in destabilisierenden Milieubedingungen, also in solchen Anwendungsgebieten, in denen größere und instabilere Proteine, wie z. B. Antikörper, unwirksam bleiben.

Affilin® Therapeutika basieren auf einer Variation des Gerüstmoleküls Ubiquitin und bleiben mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Immunsystem des Patienten unentdeckt, da das Ubiquitin, als natürliches menschliches Serumprotein nicht körperfremd ist. Mithilfe der proprietären Multi-Affilin® Plattform können pharmakokinetische Parameter der Affilin® Therapeutika, wie z. B. die Verweildauer im Blut, präzise moduliert werden. Die Affilin® Plattform ist rundum patentgeschützt und erlaubt die Anwendung ohne Verletzung von Patenten Dritter.



Über TAT Phage Display:

Das Tat Phage Display nutzt das Twin Arginine Translokase (Tat) System für den Proteintransport über die zytoplasmatische Membran. Im Gegensatz zum „klassischen“ Phage Display erlaubt das TAT System den Transport von gefalteten Proteinen in ihrer nativen Form.



Über ipal:

Die ipal GmbH ist ein Unternehmen der Investitionsbank Berlin (IBB) und der Berliner Hochschulen. Seit dem Jahr 2001 bewertet und vermarktet die Patentverwertungsagentur Erfindungen von Wissenschaftlern und schlägt somit die Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Gesellschafter der ipal GmbH sind die IBB Berlin, die Berliner Hochschulen Humboldt Universität, Technische Universität (TU), Freie Universität (FU), die Hochschule für Wirtschaft und Technik (HTW) und die Beuth Hochschule für Technik (BHT). Kooperationspartner sind die Charité – Universitätsmedizin Berlin, das Paul Ehrlich Institut, das Robert Koch Institut, das Deutsche Herzzentrum , das Zuse Institut (ZIB) und die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) sowie die Jacobs University Bremen.

Autor: Scil Proteins

Quelle: ipal GmbH