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29.11.2006

Neue Technik, mit der Knochengewebe im Unterhautfettgewebe gezüchtet werden kann

Mit diesem Ansatz entstehen erstmals durchblutete Gewebestrukturen, die eine Chance haben, nach Implantation dauerhaft zu überleben.

Professor Gerber (Institut für Physik der Universität Rostock) entwickelte in Zusammenarbeit mit der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie und der Chirurgischen Klinik der Universität Rostock ein neues Verfahren, bei dem Biomaterial aus nanokristallinem Hydroxylapatit und Silicagel, NanoBone die Knochenneubildung aus undifferenzierten Vorläuferzellen außergewöhnlich stark anregt.
Im Tierexperiment und auch in Humanstudien konnten er und seine Kollegen bereits zeigen, dass die Silicagelmatrix dieses Materials innerhalb kürzester Zeit durch körpereigene Proteine ersetzt wird, die essenziell für das Knochenwachstum sind. Das Besondere ist nun, dass das neuartige Biomaterial im Unterhautfettgewebe im Zusammenspiel mit den so genannten adulten Stammzellen eine gut sichtbare Knochenbildung hervorruft, womit vollkommen neuartige Anwendungen möglich sind. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt, das zu den Gewinnern des Innovationswettbewerbs Medizintechnik 2006 gehört, mit rund 300.000 Euro.

Kontakt: gerber@artoss.com

Quelle: PVA Mecklenburg-Vorpommern AG