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Pressemitteilungen
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12.09.2006

Großes Interesse an Talk über Innovationstransfer auf dem Ideenschiff

Vertreter von Industrie und Wissenschaft plädieren für
engere Kooperation und Exzellenz in der Forschung


Rund 200 Gäste folgten am 6.September der Einladung von Innovationsminister Andreas Pinkwart auf das Ideenschiff am Schlossufer in Düsseldorf. Unter dem Motto „ Das ‚magische Dreieck’ der Innovation – Industrie, Forschung und Patente“ stellten hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Industrie verschiedene Forschungs- und Entwicklungsstrategien vor und diskutierten, welche Form der Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft die Entstehung von Innovationen begünstigt. Exzellente Wissenschaftler und die engere Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie, darin waren sich die
Redner einig, sind die Grundlage für erfolgreiche Innovation. Minister Pinkwart sagte: „An die Stelle der Steinkohle, von der NRW in der Vergangenheit gelebt hat, sind die ‚modernen Rohstoffe’ getreten: Wissen und Ideen. Unsere Chancen auf Wachstum, Lebensqualität und Wohlstand in der globalisierten Welt liegen in unserem Ideenreichtum und in der Umsetzung der
Ideen in Innovation.“ Der Minister betonte: „Ich bin überzeugt davon, dass
Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus der engeren Kooperation untereinander noch mehr Anziehungskraft für den Innovationsstandort entwickeln.“ Mit dem Patentkonzept der NRW-Hochschulen, zu dem auch die Verwertungsagentur PROvendis gehört, haben die Universitäten und
Fachhochschulen bereits einen wichtigen Beitrag für die engere Verzahnung mit
der Wirtschaft getan.
Dr. Alfred Oberholz, Mitglied des Vorstandes der Degussa AG, stellte als Beispiel für erfolgreiche Kooperation das „Science to Business Center“ in Marl vor. „Wir haben wissenschaftliche Arbeitsgruppen und verschiedene Industriepartner an einem Standort zusammengebracht, um neueste wissenschaftliche Erkenntnisse
effizient in neue wettbewerbsstarke Produkte umzusetzen.“ Dr. Dierk Paskert,
Senior Vice President der E.ON AG, nannte das europäische Energieforschungsinstitut
als Beispiel, das E.ON in Kooperation mit der RWTH Aachen errichtet.
„Statt in viele kleine Forschungsprojekte zu investieren haben wir uns vor drei
Jahren entschlossen, die Mittel zu bündeln in Großprojekten, die nicht nur uns,
sondern die ganze Branche weiterbringen.“

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Quelle: PROvendis GmbH