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01.09.2006

Erfindungsmeldungen als Indikator für Anwendungsforschung und Entwicklung

Institut für Pharmazie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald ganz vorn

Seit 2002 ist das so genannte „Hochschullehrer-Privileg“ gefallen. Damit müssen - wie zuvor schon die übrigen Bediensteten der Hochschulen - auch die Professorinnen und Professoren die von ihnen entwickelten Erfindungen der jeweiligen Hochschule melden. Die Gesamtzahl der gemeldeten Erfindungen kann als ein Indikator für das Ausmaß erfolgreich abgeschlossener angewandter Forschung und Entwicklung verwendet werden.
Im Rahmen der neuesten Erhebungen des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) zum Ranking 2006 wurden die Daten für die Erfindungsmeldungen der Jahre 2002 bis 2004 in den Naturwissenschaften, Human- und Zahnmedizin sowie Pharmazie bei den zuständigen Stellen erhoben. Im Bereich Pharmazie schaffte es die Ernst-Moritz-Arndt-Universität absolut und relativ gesehen deutschlandweit auf Platz 1 – noch vor den Universitäten München und Tübingen.
Dr. Eckhart Dietrich, Forschungsreferent der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, und Antonio Martinez von der Patent- und Verwertungs¬agentur Mecklenburg-Vorpommern (PVA-MV) sehen die Früchte ihrer Arbeit in dieser großartigen Leistung bestätigt. Bei der Bearbeitung der Erfindungsmeldungen kommt es auf eine enge Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung einer Hochschule, den Wissenschaftlern und den „Verwertern“ an. Die Wissenschaftlergruppe um Professorin Dr. Ulrike Lindequist und Dozent Dr. Wolf-Dieter Jülich vom Institut für Pharmazie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität ist ein Musterexemplar für die hervorragende Zusammenarbeit nicht nur in diesem Punkt. Diese Gruppe hat es mittlerweile auch geschafft, eine Salbenserie zum Schutz vor hartnäckigen und vielfach Antibiotika-resistenten Bakterien auf den Markt zu bringen. Denn die genialen Ideen sollen nicht als Patente in den Schubladen des Deutschen Patent- und Markenamtes schlummern.

Kontakt:
Universität Greifswald, Institut für Pharmazie, PD Dr. Wolf-Dieter Jülich, Tel.: 03834-86 48 90; wjuelich@uni-greifswald.de
PVA-MV, Tel.: 0381/4974740; a.martinez@pva-mv.de


Quelle: PVA Mecklenburg-Vorpommern AG