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28.04.2006

Pflegende Cremes gegen Krankenhausinfektionen aus MV

Nun kann auf einfache Weise den Krankenhausinfektionen (MRSA) zu Leibe gerückt werden.

Greifswalder Wissenschaftler entwickelten Mixturen gegen Krankenhausinfektionen. Aus Algen stellten sie Präparate her, die die Ansiedlung von MRSA auf der Haut verhindern und lizenzierten diese Rezeptur an die Heitland & Petre International GmbH in Celle aus. Dieses Unternehmen brachte die gleichzeitig pflegenden Cremes nun auf den Markt.

MRSA, Methicillin-resistente Staphylococcus aureus, gehören zu den Bakterienstämmen, die gegen die üblichen Antibiotika resistent geworden sind und somit ein immer stärker werdendes therapeutisches Problem darstellen. Es gibt nur noch wenige Antibiotika, z.B. Vancomycin, die im Falle einer MRSA-Infektion einen therapeutischen Effekt bewirken. Ihre Anwendung erfordert eine z.T. intravenöse Verabreichung, hat viele Nebenwirkungen und ist sehr teuer. Aber auch gegen diese Antibiotika entwickeln sich zunehmend Resistenzen.
Mit den neuartigen Cremes kann die Übertragung der MRSA, die vorrangig über die Hände des Pflegepersonals erfolgt, verhindert werden.


Quelle: PVA Mecklenburg-Vorpommern AG