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20.02.2006

Neue Zeolithe für die Katalyse - BASF entwickelt neue, industriell einsetzbare Zeolithe auf Basis einer Erfindung der Ruhr-Universität Bochum

Ein an der Ruhr-Universität Bochum entwickelter neuer Zeolith erhält bei der BASF jetzt den Feinschliff.

Die Erfindung von Prof. Dr. Hermann Gies, Dr. Y. Wang und Dr. Bernd Marler,Institut für Geologie, Mineralogie und Geophysik der RUB, wurde auf Empfehlung der rubitec GmbH von der Ruhr-Universität Bochum in Anspruch genommen und zum Patent angemeldet. Rubitec betreut als exklusiv beauftragte Verwertungsgesellschaft der Ruhr-Universität Bochum das interne Patentverfahren, führte die Vertragsverhandlungen und konnte mit der BASF eine erfolgsorientierte Lizenzvereinbarung schließen.

Die BASF forscht nun mit Prof. Dr. Gies und weiteren namhaften Wissenschaftlern aus der ganzen Welt in dem Netzwerk INCOE (International Network of Centers of Excellence) und einer zweiten Projektphase, um die neuartige Zeolithsynthese auf den Weg der industriellen Nutzung zu bringen. Ziel ist die Verbesserung heutiger energieintensiver und teurer Destillationsverfahren durch selektive Trennprozesse mit Zeolithkatalysatoren. Mit einer großtechnischen industriellen Anwendung ist bei Erfolg der Forschungsarbeiten in ca. fünf Jahren zu rechnen.

Prof. Dr. Gies und Mitarbeiter erreichten im ersten Erfinderwettbewerb der Ruhr-Universität Bochum und der rubitec GmbH im Jahr 2003 mit seiner Erfindung einen Platz unter den drei besten Erfindungen.

Die rubitec GmbH ist die Verwertungsgesellschaft der Ruhr-Universität Bochum und verfügt im Geschäftsfeld Patente über ca. 40 schutzrechtlich gesicherte Technologieangebote.


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Quelle: rubitec - Gesellschaft für Innovation und Technologie der Ruhr-Universität Bochum mbH